Diagnose Histiozytose

Informationen zur Krankheit:

 Was ist Histiozytose?
Bei der Histiozytose kommt es zu einer übermäßigen, bösartigen Vermehrung einer bestimmten Zellart des Immunsystems, den so genannten Histiozyten. Diese Vermehrung kann in den verschiedensten Organen und Geweben stattfinden. Die statistische Häufigkeit der Langerhans-Histiozytose beträgt 0,4 Erkrankungen pro 100.000 Menschen.
Daneben gibt es HLH und einige mehr.
HLH ist in 75% der Fälle Tödlich laut einer Studie.

Die Histiozytose kann z.B. verschiedene Organe sowie das Skelett befallen. Häufig ist auch das Gehirn betroffen., diese Form der Histiozytosen ist auch oft Lebensbedrohlich.

 


Symptome der Histiozytose:

Unterschiedliche Symptome, die Hinweise auf die jeweilige Histiozytose geben können.

  • Fieberschübe
  • Schmerzen in den betroffenen Regionen
  • Müdigkeit
  • Schielen sowie eine Vorwölbung der Augen
  • Blässe
  • vermehrte Infekte
  • Ausschlag
  • erschwerte Atmung
  • Schwellungen am Körper
  • lose Zähne, Zahnverlust
  • exzessiver Durst und Harnverlust
  • Wachstumsstörungen

Diagnose einer Histiozytose:

Da die Symptome bei einer Histiozytosen Erkrankung sehr unterschiedlich sein können, kann es anfangs zu einigen Fehldiagnosen kommen. Liegt der Verdacht nahe, dass es sich um Histiozytose handelt, wird eine Biopsie an einem der Betroffenen Stellen durchgeführt. Bei der Bewertung der Probe muss man zwischen Langerhans-Zell-Histiozytosen und anderen Formen unterscheiden um die Behandlungsform Anzupassen.

Therapie bei Histiozytose

Heilbar ist die Histiozytose bisher nicht, nur die auftretenden Symptome können behandelt werden. Da die Histiozytosen zu den Krebserkrankungen gezählt werden, werden Patienten meistens auf einer onkologischen Station behandelt.